Weiterbildung und Perspektiven

Für Schülerinnen und Schüler und frühere Absolventen der Fachschule ergeben sich folgende Perspektiven:

  • von der Heilerziehungspflegehilfe zur Heilerziehungspflege
  • Fachgebundene Fachhochschulreife
  • Fachakademie für Heilpädagogik
  • Heilpädagogischer Förderlehrer
  • Studierfähigkeit an Universitäten


Von der Heilerziehungspflegehilfe zur Heilerziehungspflege

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe erwerben Sie den Mittleren Bildungsabschluss und können Ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin/zum Heilerziehungspfleger beginnen bzw. fortsetzen. Mit einem Abschluss von mindestens 2,0 und einer entsprechenden Empfehlung der Fachschule können Sie das erste Jahr an der Fachschule für Heilerziehungspflege überspringen und direkt ins zweite Ausbildungsjahr einsteigen.

Fachgebundene Fachhochschulreife

Sie können bei uns die Ergänzungsprüfung zur Fachgebundenen Fachhochschulreife absolvieren, die bei Bestehen zum Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (früher Fachhochschulen) berechtigt. Dazu bieten wir als Wahlfach das Fach Englisch im Umfang von zwei Wochenstunden in den letzten beiden Schuljahren an. Die Kosten dafür betragen 10,-- € pro Schulmonat.


Anmeldeschluss für die Ergänzungsprüfung ist jeweils der 1. März des Prüfungsjahres. Für die Prüfung fallen Kosten von ca. 70,-- € an.

Fachakademie für Heilpädagogik

Im Anschluss an die Ausbildung können Sie sich an einer Fachakademie für Heilpädagogik zur staatlich anerkannten Heilpädagogin/Heilpädagogen weiterbilden. Die nächste Fachakademie finden Sie in Regensburg.

Heilpädagogischer Förderlehrer

Nach zweijähriger beruflicher Erfahrung in der Heilerziehungspflege ist eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Heilpädagogischen Förderlehrer möglich. Dies ist die Voraussetzung für eine Tätigkeit als Lehrkraft an einer Förderschule.

Studierfähigkeit an Universitäten

Gem. Art. 45 der Qualitätsverordung zum Bayerischen Hochschulgesetz wird mit dem Abschlusszeugnis einer bayerischen Fachschule die Studierfähigkeit für beruflich Qualifizierte zuerkannt. Der Zugang setzt ein Beratungsgespräch an der Universität voraus, an der das Studium aufgenommen werden soll.