Aktuelles

Das Dokumentationszentrum am Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und "DoKuPäd", Pädagogik rund um das Dokumentationszentrum waren am 20. November das Ziel einer ganztägigen Exkursion der beiden Unterkurse aus Reichenbach und Tegernheim. Inhaltlich war es das Ziel, sich Gewißheit zu verschaffen über ein Menschenbild, das Menschen mit Beeinträchtigung als gleichberechtigte Bürger anerkennt. Dass diese Menschen in der NS-Zeit als "Ballastexistenzen" das Lebensrecht abgesprochen wurde und in der sog. T4-Aktion massenhaft vernichtet wurden (allein aus Reichenbach wurden über 400 Menschen getötet), ist ja allgemein bekannt. Neu war für die Schülerinnen und Schüler, dass auch im 21. Jahrhundert die Frage nach einem positiven Menschenbild aktuell ist. Dies wurde im Seminar an Fragen der Pränataldiagnistik, der Spätabtreibungen bei Menschen mit Beeinträchtigung und der Frage nach der Selbsttötung bei unheilbarer Krankheit deutlich.

Sehr beeindruckt waren die Unterkursler auch von der Führung durch die Ausstellung "Faszination und Gewalt" im Dokumentationszentrum. Immer wieder stellte sich ihnen die Frage, wie eine derart menschenverachtende Ideologie die Menschen der damaligen Zeit so faszinieren konnte.

Leitziele in der Behindertenhilfe waren der Unterrichtsschwerpunkt im Fach Pädagogik, Heilpädagogik und Psychologie in den letzten Unterrichtsstunden. In diesem Zusammenhang stellte sich das mehrfach ausgezeichnete Projekt von Team Bananenflanke zum Leitziel Inklusion den Schülerinnen und Schülern im 1. Ausbildungjahr vor.

Ziel dieses Projekts ist über das Medium Fussball bei den beteiligten Menschen mit Beeinträchtigungen das Selbstwertgefühl über besondere Erlebnisse und aussergewöhnliche Emotionen, dem "Bananenflankeneffekt"  zu steigern. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem SSV Jahn Regensburg durch Stadionführungen zusammen mit den Profis, Besuch von Fussballspielen der Profis und Durchführung einer eigenen Fussballliga für Menschen mit handycaps, der Bananenflankenliga.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich tief beeindruckt von diesem Projekt. Vor allem auch, weil es von zukünftigen Berufskollegen initiiert wurde. Die Vereinsvorsitzenden Ben Rückerl und Stefan Plötz sind selber Heilerziehungspfleger und bringen in dieses Projekt vor allem ihre heilerziehungspflegerische Professionalität ein. Die fussballerische Profesionalität kommt in diesem Projekt von den Trainern des SSV Jahn  und von Profifussballern, die dem Verein team bananenflanke verbunden sind: Ronny Philp vom FC Augsburg, Timo Gebhart vom 1.FC Nürnberg und Philipp Ziereis vom FC St. Pauli Hamburg

 

 

 

 

Fachschule bei Berufsinformationsmesse in RegensburgBerufsinformationsmesse Regensburg

Mehr als 2100 Schüler aus ca. 30 verschiedenen Schulen aus der Stadt Regensburg um den umliegenden Schulen der Landkreise Regensburg, Neumarkt und Cham hat sich bei der Berufsbildungsmesse im Kerschensteiner-Berufsschulzentrum am 10. April in Regensburg angemeldet. Auch die Fachschule für Heilerziehungspflege der Barmherzigen Brüder Reichenbach war mit einem Info-Stand vertreten, um Interessenten das Berufsbild Heilerziehungspflege näher zu bringen. Der Zuspruch an unserem Stand war für eine Messe dieser Größe und trotz des etwas abgelegenen Stellplatz für den Infostand sehr gut. Intensiver kontaktiert wurden die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen für Kinderpflege und Sozialpflege.

43 SpielerInnen beim 4. Reichenbacher Tischtennisturnier

 

Am Samstag, dem 15. März, fand in der Einrichtung der Barmherzigen Brüder Reichenbach das 4. Reichenbacher Tischtennisturnier statt. Es wurde im Rahmen eines Mittelkurs-Projektes der Fachschule für Heilerziehungspflege in Kooperation mit der Reha-Sportgruppe organisiert.

Start war um 11 Uhr. Es nahmen nicht nur BewohnerInnen, sondern auch sechs TeilnehmerInnen der Einrichtung Dr. Loew und 15 von der Abteilung Leichtathletik der DJK Reichenbach teil. Gespielt wurde in drei verschiedenen Leistungsgruppen. Jeder Platz wurde ausgespielt und jeder Spieler stand in der Regel etwa vier Mal an der Tischtennisplatte. Um 17 Uhr startete die Siegerehrung: mit Urkunden und Medaillen, außerdem gab es für alle Teilnehmer Sachpreise verschiedener Sponsoren.

Die 43 SpielerInnen zeigten wieder jede Menge Sportgeist. Sie hatten viel Spaß und haben sich besonders auch darüber gefreut, dass Eltern der Kinder der Leichtathletikgruppe und BewohnerInnen der Einrichtung im Publikum waren.

 Gesamtfoto vom Tischtennis-Turnier 2014

Im Rahmen von Jahn-Bildung, einem Projekt von Jahn-Sozial: Brücken für Regensburg, waren
am Mittwoch, dem 12. März 10 Menschen mit Behinderung mit ihrem Betreuerteam der Barmherzigen Brüder
Reichenbach zu Gast beim Training der Jahnprofis. Nach dem Training hatten die Gäste im
Rahmen einer Pressekonferenz noch die Gelegenheit von den Jahnspielern Andreas Güntner
und Benedikt Schmid zu erfahren, wie das Leben als Fußballprofi aussieht und was diesen
Beruf so besonders macht.

Viel Selbsterfahrung durch Alterssimulation in der Themenwoche des Mittelkurses

Glaubt man den Berechnungen der Demografen, wird es in Deutschland 2050 rund 30 Millionen weniger Deutsche geben. Doch damit nicht genug. Weil die Geburtenrate seit den 60iger Jahren stetig zurückgeht, nimmt der Anteil alter Menschen zu.

Damit die zukünftigen Heilerziehungspfleger gerüstet sind und alte Menschen mit Behinderung gut begleiten können, wird im Rahmen einer Themenwoche das notwendige Wissen dazu vermittelt.

Wie in den Jahren zuvor fand auch heuer wieder in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung der Barmherzigen Brüder Reichenbach ein Tischtennis-Turnier statt. Insgesamt nahmen 32 SpielerInnen teil. Neben den BewohnerInnen der Einrichtung, von denen die meisten aktiv in der Reha-Sportgruppe Tischtennis der DJK Reichenbach sind, kamen auch 11 begeisterte SpielerInnen der Abteilungen Leichtathletik und Schwimmen.

Mit großer Freude, Spaß und Kampfgeist beteiligten sich alle am Turnier. Gespielt wurde in drei Spielgruppen, aufgeteilt je nach Spielstärke. Eine kleine Stärkung mit Wurstsemmeln, Käsesemmeln und Getränken half beim Spiel. Zum Schluss gab es Urkunden und kleine Preise für die erfolgreiche Teilnahme am Wettkampf. Das Fazit von vielen TeilnehmerInnen: „Wir hatten viel Spaß und hoffen, dass es nächstes Jahr wieder stattfinden wird.“

Ermöglicht wurde das Turnier wieder durch die SchülerInnen des Mittelkurs-Projektes der Fachschule für Heilerziehungspflege von Michael Veit und durch die aktive Beteiligung von Spielern und Trainern der Reha-Sportgruppe Tischtennis.

 

Gesamtfoto Tischtennisturnier 2013